
Alphabet des Krieges
Das Alphabet steht für Ordnung, Struktur und Verlässlichkeit. Doch der Krieg zerstört diese Welt. Er dringt in das Leben junger Menschen ein, zerbricht vertraute Abläufe und zwingt sie zur Flucht. Für geflüchtete ukrainische Jugendliche bedeutet dies, dass nichts mehr so ist wie zuvor – nicht einmal die Sprache.
Das „Alphabet des Krieges“ ist nicht nur ein kreatives Zeugnis der persönlichen Erfahrungen im Exil, sondern auch eine Einladung, die transformative Kraft der Sprache und der Bilder zu entdecken.
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Wie kam das kleine Bunte an der Strand
Die Bademode des 19. und 20. Jahrhunderts unterlag einem faszinierenden Wandel, der nicht nur eng mit gesellschaftlichen, kulturellen und technologischen Entwicklungen, sondern auch mit einer Veränderung in den Vorstellungen von Körperbild und Mode verbunden war. Auch die Seebäder, ihr Publikum und das Strandleben veränderten sich gravierend vom Luxusvergnügen der feinen Gesellschaft über Stätten der sportlichen Ertüchtigung bis hin zu Orten des Massentourismus der 1960-Jahre. Ausdruck des Wandels ist neben der Bademode auch das Phänomen der Ansichtspostkarte als neues Kommunikationsmedium.
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„Ein wunderbar-eindringliches Künstlerporträt.“
Edvard Munch (1863–1944) gilt als einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. In ihrem Roman taucht Tanja Langer tief in die Psyche des Malers ein. In poetischer Sprache gibt sie einen faszinierenden wie kenntnisreichen Einblick in die Welt des Künstlers, der subtilste Seelenvorgänge auslotete und zugleich radikale Formen erfand.
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„Dass Neugierde eine Krankheit sein kann, wusste er nicht.“
Der Buchhalter Justus hat einen Umschlag geöffnet. Er war nicht für ihn bestimmt. Jetzt plagt ihn sein Gewissen und der Brief bleibt wochenlang unter der Matratze. Als Justus ihn schließlich liest, wird sein Leben anders, das alte verschwindet. Justus’ grotesker Sinnsuche folgt Ulrike Damm mit typografische Mitteln und künstlerischen Entscheidungen, die aus einer sicher geglaubten Ordnung – genannt Leben – einen herrlich absurd gestalteten Text und dieses besondere Buch machen.
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Frauen hinter der Kamera
Dreisprachige Taschenbuchreihe
Die neue dreisprachige Reihe „Fotografin/Photographer/Photographe“ konzentriert sich auf das vielfältige fotografische Werk unterschiedlicher Frauen hinter der Kamera. Jeder Band ist einer Künstlerin gewidmet. Vorgestellt in dieser Reihe wurden bisher die französische Fotografin Denise Bellon, die deutsch-britische Fotografin Anne Purkiss und die deutsche Fotografin Dagmar Morath sowie ganz aktuell die österreichische Fotografin Barbara Pflaum. Anfang Oktober erscheint das Buch der Schweizer Fotografin Nelly Rau-Häring.
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Die Welt im Licht der Farbe
„Seit Jahrtausenden projizieren wir unsere Hoffnungen, Ängste und Obsessionen auf Farben“, schreibt Fox. „Insofern ist die Geschichte der Farbe auch eine Geschichte der Menschheit.“
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Zwei Wahrheiten des Schreibens
und der Fall Kulp
Die Künstlerin und Schriftstellerin Ulrike Damm durchdringt Ihre Texte ein zweites Mal, indem sie diese aus den Buchseiten heraustreten lässt und mit handgeschriebenen, raumgreifenden Zeichnungen neue Bildwahrheiten schafft. Mit der Verbindung zwischen verfassten und visuell gestalteten Texten gelingt es ihr, zwei Wahrheiten ein und derselben Geschichte zu erzählen, die in diesem Buch ihren prachtvollen Ort finden.
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Minsk. Die Stadt, die ich vermisse
Julia Cimafiejeva Fotografie Gedichte
Vier Jahre lang hielt die Autorin und Fotografin Julia Cimafiejeva ihre Heimatstadt Minsk in Gedichten und Bildern fest, bevor sie ihr Land verließ. Zwei Jahre später ist die Liebe zu der Stadt ungebrochen. Doch sie wird überschattet von dem Wissen, dass sich nicht nur Minsk und Julia Cimafiejeva verändert haben. Entstanden ist ein Buch voller Sehnsucht und Hoffnung.
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Der Weg nach Combray
Masha Pryven Fotografie
Einhundert Jahre nach der Entstehung von Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit macht sich die ukrainische Fotografin Masha Pryven auf Spurensuche nach den realen und imaginären Orten des Romans. Sie findet Orte der Kindheit, der Sehnsucht, der Zweideutigkeit und des Erwachens.
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Club der glamourösen Exzentriker
Mögen Exzentriker auch ein wenig pathetisch daherkommen – unsere Welt braucht sie, um kreativer und lebendiger, rebellischer und lebensbejahender zu sein. „Ohne Exzentrik“, sagt der Neuropsychologe David Weeks, „wäre unsere Welt weniger bunt, weniger spannend, weniger unterschiedlich.“
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Wenn Ewigkeit vergänglich wird
Londons viktorianische Gartenfriedhöfe gestern und heute
Die sieben großen viktorianischen Gartenfriedhöfe wie beispielsweise Highgate und Kensal Green gehören zu beliebten Ausflugszielen Londons. Aus einem jahrzehntelangen Dornröschenschlaf erwacht, bieten die „Magnificent Seven“ heute ihren Besuchern Raum für Erholung, Natur und Geschichte. Als kulturelle Erinnerungsräume sind sie von unschätzbarem Wert.
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Der saubere Körper
Eine moderne Kulturgeschichte
Gesund, sauber und schön – was heute selbstverständlich ist, definiert Peter Ward in seinem Buch als kulturelle und wirtschaftliche Konstruktion der westlichen Welt. Er untersucht die Erfindung der Körperpflege und beschreibt die sich ändernden Schönheitsstandards seit dem 17. Jahrhundert. Seine Geschichte der Sauberkeit, die neue Wohnstandards und staatliche Hygienemaßnahmen ebenso einschließt wie Waschmaschinen und Seifenwerbung, ermöglicht einen überraschend neuen Blick auf den kulturellen, technologischen und wissenschaftlichen Wandel in Europa und Nordamerika.
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Maske
Verwandeln. Verbergen. Verhindern
Masken faszinieren. Seit eh und je ermöglichen sie uns, in andere Rollen zu schlüpfen – im Theater, in der Musik, im Film, in der Kunst und jetzt auch im Alltag. Sie verwandeln, verbergen, verhindern und sind Ausdruck einer Haltung geworden, ganz gleich, ob man sie trägt oder ablehnt.
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Früchtchen
Das Stück Obst, das Gemüse, die Früchtchen der Technik, Ernst Volland sieht sie irgendwo, sieht etwas in ihnen, umzeichnet sie, zeichnet sie ein, und von diesem Moment an ist die Birne keine Birne mehr, die Mandarine mehr als Südfrucht, die Blüte Widerstand …
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